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Musique?

Auf Ab

Entre la realidad y la ficción, Conrado Aguilar Pantigoso

   

Präsentation

Stile auflösen:

Um eine gerade gewaschene Hose auf einem Wäscheständer aufzuhängen, macht ein Model einen Sprung, wie den, der vor 80 Jahren von Cartier-Bresson eingefangen wurde. Eine andere Frau läuft nachtsüber mit elegantem Schritt und hält gleichzeitig ein Kind zurück, indem sie es beim Ohr heranzieht, so wie Chambi es in „Cusco“ porträtiert.

Das letzte Abendmahl von Leonardo wurde in ein arequipenisches Mittagessen in einer Picantería (typisches Restaurant in Arequipa) voll Zauber und intensiven Farben umgewandelt. Die Mona Lisa sieht so aus, als wenn sie umzöge, vielleicht von Florenz nach Mailand. So geschehen die Dingen in der Welt, die Conrado Aguilar uns vorstellt.

Wenn man durch diese Welt geht, wird man auf Kompositionen treffen, die eine Serie von Fotografen ehren, die der Autor studiert hat. Er nutzt gleichzeitig ihre Werke und reinterpretiert sie in seinem eigenen Stil. Auf diese Weise tauchen auch Bilder aus bestimmten Zeiträumen der Kunstgeschichte auf, besonders aus der Renaissance und dem Surrealismus, die aber, wie schon erwähnt, mit einer neuen Ikonographie entworfen wurden.

Conrado spielt, hat Spaß, und so wie er es schafft, die Fotgrafie und das Malen in sein Werk einzufügen, ermöglicht er auch ein schwierigeres und weniger freundliches Treffen. Er nimmt das in Angriff, was wir als „arte mayor“ (diese Kunst, die von den großen Talenten geschaffen wurde und deren Grenzen bis zur Entstehung der Postmoderne klarer waren) von einem einzigen Gesichtspunkt aus betrachten: mittels der Benutzung der Werbefotografie und der Mode.

Das ist der von Umberto Eco definierte Streit zwischen Schönheit der Provokation und Schönheit des Konsums. Das erste wurde von den Avantgardisten des 20. Jahrhunderts angeboten, genauso wie die andauernde Suche nach provozierenden Bildern und verschiedenen Blicken. Das zweite besteht aus den Schönheitskonstanten der Mode, des Fernsehens und der Massenmedien. Sehr zeitgenössisch.

Es gibt eine weitere Dichotomie, die dem ganzen Werk und der Ausstellung seinen Namen gegeben hat: der ausdrückliche Schwebezustand zwischen Realität und Fiktion. Sein besonderes Universum ist voll hellem Glanz, der aus fantastischen und halluzinierten Bildern und erleuchteten Figuren entspringt, die mithilfe von Fotomontagen in ein alltägliches Konzept eingefügt wurden und so die Fantasie des Künstlers ermöglichen und verwirkliche.

Auf diese Weise ist die erste individuelle Ausstellung von Conrado, nach der Ausstellung in Paris, noch mehr als eine Einladung Teil dieser Welt zu werden, die aus Integration, einem Zusammenstoß und einem Cocktail mit Zutaten verschiedener Stile besteht. Das Werk umschließt uns, trinkt aus verschiedenen Quellen und schafft es, Stile und Formen in einem sehr besonderen, neugierigen und spielerischen, lächelnden und gleichzeitig energischen Blick zu verschmelzen.

Andrés Morales Juli 2012 – Übersetzung auf Französich Laure-Amélie Schaller

Metrónomo (2010)

150x150cm

Piano Nuclear (2009)

150x100cm

En El Techo Del Edificio De Mi Ex (2009)

100x150cm

Reflejo En Vino (2009)

150x100cm

Jalón De Orejas (2009)

100x150cm

Beso Al Alfil (2009)

150x100cm

Jirón De La Paz (2009)

110x164cm

Última Cena Loncca (2010)

200x100cm

Manzana (2011)

150x100cm

Aparición En La Campiña (2012)

150x100cm

Retrato De Una Mudanza (2010)

150x100cm

Colonia Peruana (2010)

200x100cm

Lunes A Las 18 Horas (2010)

150x100cm

Circus Burger (2012)

150x100cm

Fiesta Lunar (2011)

200x120cm

Retrato Al Rubik (2011)

100x150cm

Retrato Familiar - Nolan En Paris (2010)

200x100cm

Noche De Juegos - Nolan En Paris (2010)

200x100cm

Le Futur (2047)

200x100cm

Estamos Gestando (2011)

150x100cm

Prensa

Arts et Métiers

150x100cm

Cosas (2012)

Revista Cosas

Prensa

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Conrado Aguilar Pantigozo (Arequipa 1985)

“Die Wirklichkeit schafft sich nicht , sie verändert dich! Es ist was geschah, und meine Fantasie nährt.“

Ich wurde mit dem ersten Sonnenstrahl, am 22 Juli 1985 geboren. Es war 5:55 Uhr morgens in der schönen Stadt Arequipa im Süden Perus. Ich kann mich an diese Zeiten nicht so gut erinnern. Erst ab dem Alter von drei Jahren fing ich an, meine Umgebung bewusst wahr zu nehmen: Meine Familie, meine Eltern, meine Geschwister, meine lieben und lustigen Omas ; mein Haus, ein Schloss in der Stadtmitte.

Ich konnte schon laufen und war der offizielle Helfer meiner Mutter in der Küche. Ich war sehr glücklich mit meinen kleinen Pflichten. Mein Vater, immer sehr elegant, kam um sechs Uhr Abends von der Arbeit. Sein Lieblingsabendessen war Leber und Marmelade. Ich genoss morgens die Sonne und spielte mit meinen Geschwistern bis zu dem Tag, an dem meine Eltern entschieden, mich in die Schule zu schicken. Montag, 6 Uhr morgens, erster Schultag. Ein roter Wagen am Schlosseingang. Kunst, erste Unterrichtstunde.

Wir malten mit roten Buntstiften, steckten sie uns in die Nasenflügel und sagten der Lehrerin: “ Wir haben Nasenbluten, Hilfe!” Diese Scherze führten dazu, dass ich zehn Jahre später von der Schule flog. Ich wechselte auf das Champagnat Gymnasium mit meinem Bruder Ricardo mit Bachelor in Kampfsportarten. Dort habe ich das Geheimnis gefunden: „Die Uebung macht den Meister.” Juan Carlos, der älteste, später General des AKAKAU’s genannt, Ideenmentor und einfach ein Genie, schenkte mir eine Gitarre.

Es war an der Zeit ein Blues Band zu gründen. Dann lernte ich Mundharmonika zu spielen, um die Mädels zu verführen. Ich nahm an einem Malwettbewerb teil. Ich belegte den letzten Platz und sie nannten mich “ Der Untalentierte”. Deshalb zeichne heute alles was mir einfällt. Ein paar Monate bevor ich mit dem Gymnasium fertig wurde, in dem Jahr 2002, schenkte mir mein Vater seinen Fotoapparat Yashica mit einer telemetrischen Scharfeinstellung. Er befand sich in einem Lederetui, das nach dem geschlossen Schrank meines Vaters roch. Dieser Schrank bleibt bis zum heutigen Tag ein Geheimnis. Als Psychologen uns in der Abschlussklasse im Gymnasium besuchten, sollte Kunst nicht mein Beruf werden.

Sie sagten dann: sie werden ein berühmter Rechtsanwalt oder ein geistreicher Ingenieur werden. Ich habe sie natürlich nicht beachtet, und fing an der Musikhochschule zu studieren an. Meine Schwester Blanca studierte Recht, Kunst und Grafikdesign. Dann wurde ihr bewusst, dass die Gastronomie auch eine Kunst ist. Heute ist sie eine renommierte Küchenchefin. Eines Tages erwischte sie mich, als ich mich mit ihrem Fotoapparat bei meinem täglichen Ritual die Sonne zu begrüßen, selbst fotografierte. Dann sagte sie, dass sie dieses Foto für ein Schulprojekt benutzen würde. Ich wollte dieses Foto sehen, aber es gab noch keine Digitalkamera.

Sie erzählte mir, dass man in eine Dunkelkammer mit einem roten Licht gehen musste und das Foto zuerst in ein Entwicklerbecken und dann in ein Fixierbecken tauchen musste, damit das Bild erscheinen konnte. Es war fast so ähnlich wie ein Zauberprozess, bei dem die Wirklichkeit auf ein Papier geprägt wurde. Ich wollte mehr dazu wissen und nahm deshalb an einem Fotographiekurs teil, wo ich mein erstes Kontaktblatt hergestellt habe. Das habe ich bis zum heutigen Tag aufbewahrt. Die Neugierde ein Lichtfragment auf einer zweidimensionalen Ebene festzuhalten, hat mich 2006 dazu veranlasst, in dem Centro de la imagen, zuvor Centro de la Fotografía und davor Gaudí genannt, in Lima zu studieren. Nachdem ich von den weltbesten Lehrern viel über Konzept, Technik und Philosophie des Bildes gelernt habe, schaffte ich es, mein eigenes Licht zu haben, das ich in meinen Projekten und Träumen verwendete.

Die Saat war schon ausgestreut. Ich erntete die ersten Früchte meiner Arbeit im Jahr 2008, als ich der offizielle Fotograf für Miss Peru war. 2009 war ich es erneut und krönte die Miss Fotogen 2010. Ich nahm an einem Wettbewerb eines Fernsehprogramms teil und belegte den zweiten Platz. Ich gewann einen anderen Wettbewerb, bei dem ich einen Barcode mit dem Foto eines Gitters darstellte. Im selben Jahr schloss ich mein Studium mit meiner Abschlussarbeit „Re-Makes” ab. Der Zufall und das Schicksal luden mich nach Paris ein. Dort nahm ich im November 2012 an einer kollektiven Ausstellung von zeitgenössischen lateinamerikanischen Künstlern teil. Seitdem war ich der Manager der Gemäldegalerie „Bruneau Munier“. Ich verliebte mich in Paris, reiste durch Italien, die Niederlande und Österreich. Dort habe ich ein paar Wochen in einem Palastgebäude verbracht, wo Blanca arbeitet.

Ich beobachtete ihre Gewohnheiten, ihre Liebe, ihren Stolz zu ihrer Heimat und die weise Entscheidung, dass ihre Kinder nicht fernsehen. Ich versuchte eine neue Kultur einzufangen um nicht nur Bilder, sondern auch künstlerische Audrücke und ihren ganzen Einfluss Atlantis – Ägypten – Griechenland – Rom – Spanien – Konstruktivismus – Postmoderne zu verinnerlichen: eine Strecke durch die Renaissance bis Heute.

Zurück in Peru gründeten wir die Asociación Cultural Tragaluz in der Stadt Arequipa. Dieser Verein hat als Hauptziel, die visuelle Kultur in unserer Region durch die Verbreitung aller visuellen Kunstarten zu fördern und anzuspornen. Wir drehten einen Dokumentarfilm und veröffentlichten ein Buch. Ich bin überzeugt, dass das Wissen begrenzt ist. Das einzige Mittel um es weiterzugeben und es untereinander zu teilen ist die Lehre. Aus diesem Grund bin ich seit Januar 2012 Lehrer und Koordinator im Instituto del Sur, eines der besten auf nationaler Ebene.

In dieser kurzen Zeit leitete ich die audiovisuelle Gesellschaft Caza Tiburones Records, in der ich Leiter, Klempner, Designer, Editor, Zimmermann, Geschäftsführer, Fotograf und DJ bin.

Mit 27 Jahren kann ich sagen, dass meine audiovisuellen Erlebnisse mir dabei geholfen haben, Erfahrungen zu sammeln und verschiedene Menschentypen wie Künstler, Musiker, Dichter und Verrückte kennenzulernen.

Im Juli 2012 mache ich meine erste individuelle Ausstellung „ Entre la Ficción y la Realidad“.

C.V. Curriculum Vitae

Individuelle Ausstellungen

Juli 2012

  • "Entre la Fincción y la Realidad" Alianza Francesa Aerquipa-Pérou.

Kollektive Austellungen

November 2009

  • Photosintesis Kunstgalerie El Ojo Ajeno Lima Peru.

Januar 2010

  • Colectiva Kunstgalerie El Ojo Ajeno Lima Pérou www.centrodelaimagen.edu.pe.

Juli 2010

  • Epicentro Kunstgalerie Larcomar Miraflores.

Oktober 2010

  • Kunstgalerie Talmart Paris - France www.talmart.com.
  • Kunstgalerie Munier Paris - France www.galeriebruneaumunier.com.

Juni 2011

  • Límites de la ciudad Kunstgalerie Alianza francesa Arequipa.

Januar 2012

  • El Último Lustro Kunstgalerie Sala Luis Miró Quesada Garland Miraflores Lima - Pérou.

Kollektion

Messen

Foires

August 2010

  • Lima Photo 2010 Casa "Peroni".

April 2011

  • ArtMetz Frankreich www.artmetz.com

Conrado Aguilar Pantigodo

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